Herausforderung mit Banken - alles eine Frage der Methodik

Was würden Sie tun, wenn Sie mit der Vorsorgevollmacht Ihrer Ehefrau am Bankschalter stehen und Ihnen wird gesagt, dass diese so nicht akzeptiert werden kann?

Eine Erfahrung, die unter anderem einer unserer Kunden im April 2019 machen musste. Eine Mitarbeiterin seiner Hausbank teilt dem Mann mit, dass ausschließlich notariell beurkundete Vollmachten zur Abwicklung der Vermögensangelegenheiten akzeptiert werden – so die Anweisung von ganz oben. Der Kunde reagiert schnell und wählt die Hotline auf seiner JURA DIREKT Notfall-Karte. Unsere Mitarbeiterin des JURA DIREKT Notfall-Teams, Stefanie Dumhard, kann ihn zunächst beruhigen: Es kommt zwar immer seltener vor, aber Banken gehen teilweise erst mal auf Nummer sicher. „Machen Sie sich keine Sorgen, wir werden das umgehend mit Ihrer Bank klären und melden uns anschließend sofort wieder bei Ihnen.“

Ein Anruf bei der zuständigen Ansprechpartnerin der Bank und der Fall wird sofort an die Prüfstelle für Vollmachten weitergegeben. Frau Dumhard schickt zusätzlich die Haftungs- und Durchsetzungserklärung der Anwaltskanzlei mit Mandat für die Vollmacht per Notfall-System an die Bank. Noch am selben Tag erfolgt der Rückruf des Sachbearbeiters – sie entschuldigen sich für die Umstände, selbstverständlich werde die Vorsorgevollmacht anerkannt.

Unser Kunde konnte gleich am nächsten Tag alle Bankangelegenheiten ohne Probleme erledigen.

Fazit: Wie gesetzlich geregelt und bereits mehrfach richterlich entschieden, müssen rechtsanwaltlich erstellte Vorsorgevollmachten von Banken anerkannt werden. Sollte dies nichts der Fall sein, wenden Sie sich bitte an uns – wir fechten das für Sie durch!